Biographie Sacha Distel

Bei uns kennt man Sacha Distel mehr als Hauchre des Stücks "Adios Amigo", mit dem er im Oktober 1962 auf Platz 5 der deutschen Hitparade war. Damit dürfte Sacha Distel bei weitem unterschätzt werden. Mit fünf lernte er Klavierspielen, mit 15 Gitarre. Während seines Philosophiestudium spielte er Dixieland-Musik, dann hörte er Dizzy Gillespie und interessierte sich mehr für modernen Jazz. 1950 gewann er einen Nachwuchswettbewerb, noch im selben Jahr spielte er mit Stan Getz, dem Modern Jazz Quartet, Lionel Hamptopn und Gillespie. Sacha galt zu dieser Zeit als ausgezeichneter Jazzgitarrist. Ab 1958 war er dann mit meist selbstgeschriebenen Liedern erfolgreich. In Frankreich hatte er seine größten Erfolge mit "Scoubidou" 1959 und "Mon Beau Chapeau" 1960. International kam er in die Hitparaden mit "Raindrops Keep Falling On My Head", im Januar 1970 ein Platz 10 in GB. Sacha, der Platten in fünf verschiedenen Sprachen aufnahm, wurde 1963 mit dem von ihm geschriebenen Thema zum französischen Film "The Seven Capital Sins" für einen Grammy für das beste Lied des Jahres nominiert - es wurde als "The Good Life" ein Hit für Tony Bennett.