Biographie Lords

1959 kamen die Lords als "Skiffle Lords" zusammen, was schon ein deutlicher Hinweis auf ihren damaligen Musikstil war. Ab 1963 nannten sie sich nur noch "Lords" und orientierten sich mit ihrer Musik am britischen Beat. Wie Ihre Band-Kollegen die "Searchers" und die "Beatles", traten auch die "Lords" im legendären Hamburger Star-Club auf. 1964 nahmen sie dort an einem Wettbewerb unter dem Motto "Wer spielt so wie die Beatles?" teil und gewannen den ersten Preis, einen Plattenvertrag. Ihre erste Singel nahm die Band sogar noch in deutscher Sprache auf. Nchdem im Februar 1965 Knut Kuntze bei einem schweren Autounfall sein Bein verlor (er lebt heute noch in Berlin), stieß im August des selben Jahres Bernd Zamulo zur Gruppe. Ihre erste Hit-Notierung hatten die Lords im August 1965 mit "Shakin' All Over", mit dem die Band auf Platz 11 landete. Im Original war der Song von "Johnny Kidd & The Pirates" gesungen worden. Zwei Monate später erreichten die Lords mit "Poor Boy" Platz 12 in Deutschland. Den größten Erfolg hatte die Band jedoch im Herbst 1967 mit dem Lonnie-Donegan-Titel "Gloryland", mit dem sie Platz 5 der Charts erreichten. Inzwischen galten die Lords schon als arrivierte Beatband, Titel wie "Greensleaves", "Lost John", "Seven Daffodils" oder "Have A Drink On Me" ließen aber immer noch die Skiffle-Vergangenheit der Formation heraushören. Anfang der 70er Jahre verschwanden die Lords aud den Hitparaden, die Mitglieder wechselten und die Band war zeitweise sogar ganz aufgelöst. Heute kommen sie aber regeläßig für Oldie-Konzerte wieder zusammen und begeistern nach wie vor ihr Puplikum. Auch nach dem Tod von Lord Ulli (Ulli Günter) im 40-jährigem Bühen-Jubiläum 1999.