Biographie Ricky Nelson

Ricky war der Sohn des bekannten Bandleaders Ozzie Nelson und seiner Frau, der Sängerin Harriet. Ab März 1949 trat Ricky zusammen mit seinem Bruder David in der Radioshow der Eltern auf, die 'The Adventures Of Ozzie & Harriet' hieß und von 1952 bis 1966 ins Fernsehen verlegt wurde. Ricky machte ab 1957 Platten und wurde zum ersten Teenager-Idol der Rock-Ära. Nach drei Hits für die Plattenfirma Verve wechselte er zu Imerial, die ihm als Begleitgruppe die Band von Bob Luman zur Verfügung stellte. Als Leadgitarrist spielte darin James burton. "I'm Walking" kam als erster Hit Mitte 1957 unter die ersten 10 in den USA. "Poor Little Fool" wurde ein Jahr später Spitzenreiter und 4 in GB. Ein weiterer Platz 1 in den USA gelang Ricky mit "Travelin' Man", die Rückseite "Hello Mary Lou" erreichte 1961 in den USA und in Deutschland Top 10. In GB wurde die Platte "Hello Mary Lou/Travelin' Man" als Doppel-A-Seite gezählt und erreichte Platz 2. Bis hierhin erschien die Platten unter dem Namen Ricky Nelson. Ab jetzt strich er das 'y', weil er, wie er sagte, dafür nun zu alt sei. In den USA hatte er noch Top-10-Hits mit "Teenager Idol" und "It's Up To You" 1962 und "For You" 1963. Ab 1969 firmierte er als Rick Nelson & The Stone Canyon Band: 1972 Gelang ihnen mit "Garden Party" ein Platz 6 in der amerikanischen Hitparade. Als Filmschauspieler blieb er vor allem in der Rolle eines jungen Scharfschützen im Film "Rio Bravo" (1959) in Erinnerung. Rick Nelson starb am 31.12.1985 beim Absturz einer Privatmaschine. 1987 wurde er in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. Seine Söhne sind als Nelson ins Plattengeschäft eingestiegen, seine Tochter Tracy ist als Schauspielerin erfolgreich.