Biographie Opus

Die österreichische Band formierte sich 1973 in ihrer Urbesetztung: Kurt René Plisnier (Keyboard), Ex-Sängerknabe Walter Bachkönig (Bass), Ewald Pfleger (Gitarre), Günther Grasmuck (Schlagzeug) und Hans Palier (Gitarre, verließ die Band aber nach sechs Jahren). Die damalige Garagenband traf sich zu regelmäßigen Sessions und probte neben Coverversionen, u. a. von "Deep Purple" und "Colloseum", auch erste Eigenkompositionen. Per Zeitungsinserat fand die Band 1979 ihren Sänger Herwid Rüdisser, wodurch Opus dann schon annähernd so klang wie heute. 1980 nahm die Gruppe ihr erstes Album "Daydreams" auf. Im gleichen Jahr gab es auch noch einmal eine Umbesetzung in der Band: Walter Bachkönig verließ die Gruppe und der Bassist Niki Gruber kam zur Band. Für ihre LP "Eleven" bekamen die Österreicher 1981 ihre erste "Goldene", die Sigles "Eleven" und "Flyin' High" wurden Top-Hits in Österreich. Als die Austro-Rocker 1982 in Deutschland bei der Show "Auf los geht's los" auftraten, war auch endlich der Weg für ihren Erfolg über die Grenzen Österreichs hinweg geebnet. Alben von Opus wurden jetzt erstmals auch im Ausland (u.a. Deutschland, Schweiz, Benelux-Länder, Schweden, Italien, Singapore) veröffentlicht. 1984 war dann das wohl erfolgreichste Jahr der Band: Erstmals sangen sie, anlässlich ihres 11-jährigen Bestehens vor einigen tausend Fans, den Mega-Hit "Live Is Life". "Live Is Life" wurde in Österreich zum Mega-seller, ging 1985/86 auch um den Rest der Welt und ist bis heute von keiner Oldie-Party mehr wegzudenken. Dieser Hit verschaffte Opus zahlreiche Auftritte in renommierten Musiksendugen und -sendern wie z.B. "Top Of the Pops/GB", "Solid Gols" und "MTV". In Canada wurden sie mit den begehrten "Juno Award" für die beste Single-Produktion des Jahres ausgezeichnet.