Biographie Spencer Davis Group

Davis Spencer, am 17. Juli 1941 in Swansea/Enland geboren, demonstrierte 1965/66 zusammen mit Steve Winwood, Muff Winwood und Pete York nachdrücklicher als jeder andere englische Bandleader, dass auch eine weiße, europäische Rock-Formation durchaus shcwrzen US-Blues spielen kann. Besonders Steve Winwoods stimmliche Ray Charles-Adaption "Georgian On My Mind", sorgte immer wieder für Aufseehen, Spencer Davis hatte an der Birmingham University von West-Berlin studiert und war eigentlich Deutschlehrer. Als Amateurmusiker hatter er in Folk Combos und mit Dixieland-Gruppen (etwa der Berliner Spree City Stompers) gespielt, ehe er 1963 in Birmingham sein Rock-Quartett zusammenstellte. Im Mai 1964 legte die Band dann richtig los und fing an, professionell Musik zu machen - und das nicht wenig erfolgreich: Mit Titeln wie "Keep On Running", "Somebody Help Me", "Gimme Some Lovin" oder "I'm A Man" hatte die Spencer Davis Group riesige Erfolge. Allein in den Jahren 1963 - 1968 verkaufte die Band weltweit mehr als 8 Millionen Platten. 1967 besetzte sich die Gruppe neu: Steve Winwood ging, um "Traffic" zu gründen, und Muff Winwood entschied sich für eine Karriere in der Plattenindustrie. An ihre Stelle rückten Eddie Hardin und Ray Fenwick. Auf der Bühne fanden die Jungs jedoch so wenig Resonanz, dass sich Eddie Hardin und Pete York im Herbst 1968 als Duo "Hardin & York" selbständig machten. Ihre Plätze nahmen Dave Murray und Nigel Olsson ein. Kurze Zeit später war die Spencer Davis Group zum Aufgeben gezwungen. Nch England zurückgekehrtt, gründete Davis im Winter 1972/73 die Spencer Davis Group neu. Diesmal waren neben Ray Fenwick, Richard Mc Cracken auch Eddie Hardin und Pete York wieder dabei.
Am 11. Mai 2002 steht die Band in folgender Besetzung auf der Bühne: Spencer Davis (Gitarre & Gesang), Pete York (Schlagzeug & Gesang), Colin Hodgkinson (Gitarre), Miller Anderson (Gitarre), Eddie Hardin (Keyboards)